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Haarpflege im Herbst: Frau bürstet ihr gesundes, glänzendes Haar

Haarpflege im Herbst: 6 Tipps für gesundes Haar

Haarpflege im Herbst sieht etwas anders aus als im Sommer. Draußen ist es kalt und windig, drinnen läuft die Heizung. Beides tut den Haaren nicht gut. Viele merken jetzt, dass ihr Haar trockener wird, sich beim Absetzen der Mütze auflädt und die Spitzen schneller brechen.

Mit ein paar einfachen Gewohnheiten lässt sich da viel machen. Unsere Friseurinnen haben zusammengefasst, worauf es bei der Haarpflege im Herbst wirklich ankommt.

1. Sanft waschen und nicht zu heiß föhnen

Wenn es draußen kalt ist, duschen viele besonders heiß. Für Haare und Kopfhaut ist das leider nicht ideal. Sehr heißes Wasser trocknet das Haar aus und kann die Kopfhaut reizen.

Beim Föhnen gilt das Gleiche: lieber eine mittlere Stufe und etwas mehr Abstand. Das dauert ein paar Minuten länger, ist bei der Haarpflege im Herbst aber einer der einfachsten Hebel.

Darauf können Sie achten:

Tipp: Spülen Sie Ihr Haar zum Schluss kurz mit kühlerem Wasser aus. Das sorgt für mehr Glanz.

2. Mehr Feuchtigkeit für trockene Längen

Kalte Luft draußen und Heizungsluft drinnen entziehen den Haaren Feuchtigkeit. Die Haarpflege im Herbst darf deshalb etwas reichhaltiger sein als im Sommer.

Eine Spülung nach jeder Wäsche und einmal pro Woche eine Maske reichen meist schon. Wichtig ist, dass die Produkte zu Ihrem Haar passen. Feines Haar braucht leichte Pflege, dickes oder lockiges Haar verträgt deutlich mehr.

So bleibt das Haar geschmeidig, lässt sich leichter kämmen und lädt sich weniger statisch auf.

3. Spitzen regelmäßig schneiden lassen

Nach dem Sommer haben die Spitzen oft einiges abbekommen, von Sonne bis Salz- und Chlorwasser. Der Herbst ist deshalb ein guter Zeitpunkt für einen frischen Schnitt.

Wird Spliss früh geschnitten, spaltet sich das Haar nicht weiter nach oben. Oft reichen schon ein, zwei Zentimeter, damit das Haar wieder voller und gepflegter aussieht. Für uns gehört der Schnitt deshalb fest zur Haarpflege im Herbst dazu.

Tipp: Planen Sie etwa alle acht bis zwölf Wochen einen Termin für die Spitzen ein, zum Beispiel bei unserem Team für Friseur & Coloristik.

4. Haare vor Wind, Kälte und Heizungsluft schützen

Wind und Kälte rauen die äußere Schicht des Haares auf. Es verliert Feuchtigkeit und wirkt schneller stumpf. Drinnen kommt dann noch die trockene Heizungsluft dazu.

Dagegen helfen ein paar Kleinigkeiten im Alltag. Bei der Haarpflege im Herbst bringen sie oft mehr als jedes neue Produkt.

Seide und Satin reiben weniger am Haar als Baumwolle. So entsteht weniger Frizz und die Haare brechen seltener.

5. Die Kopfhaut nicht vergessen

Gesunde Haare brauchen eine gesunde Kopfhaut. Durch die trockene Luft spannt sie im Herbst schneller, juckt oder bildet kleine Schuppen.

Massieren Sie die Kopfhaut beim Waschen ruhig ein bis zwei Minuten mit den Fingerkuppen. Das fördert die Durchblutung und ist nebenbei sehr entspannend. Wer genauer wissen will, wie Haare wachsen und aufgebaut sind, findet bei Wikipedia einen guten Überblick zum menschlichen Haar.

Wichtig: Wenn die Kopfhaut dauerhaft gereizt ist oder die Haare plötzlich stark ausfallen, sollten Sie die Ursache abklären lassen, statt nur das Shampoo zu wechseln.

6. Professionelle Haarpflege im Herbst im Salon

Ist das Haar schon stark strapaziert, kommt man mit Pflege zu Hause manchmal nicht weit. Dann hilft eine Behandlung im Salon.

Aufbauende Treatments versorgen das Haar intensiv mit Pflege und Feuchtigkeit und machen es fit für die kalten Monate. Was wir dafür anbieten, sehen Sie bei unseren Haar- & Kopfhautbehandlungen. In einer kostenlosen Beratung schauen wir gemeinsam, was Ihr Haar braucht.

Häufige Fehler bei der Haarpflege im Herbst

Oft sind es kleine Gewohnheiten, die dem Haar im Herbst schaden, ohne dass man es merkt.

Ein häufiger Fehler: Die Pflege vom Sommer wird einfach weiterverwendet. Was im Juli gereicht hat, ist im November oft zu leicht. Dazu kommen zu häufiges Waschen, viel Hitze beim Stylen und das Rausgehen mit feuchten Haaren.

Tipp: Verwenden Sie weiche Haargummis ohne Metall und binden Sie Ihr Haar nicht jeden Tag an derselben Stelle zusammen. So entstehen weniger Bruchstellen.

Welche Produkte eignen sich für die Haarpflege im Herbst?

Gut sind jetzt Produkte, die Feuchtigkeit spenden und die Oberfläche des Haares glätten. Also feuchtigkeitsspendende Shampoos, reichhaltigere Spülungen, Masken und ein leichtes Öl für die Spitzen.

Dabei müssen es nicht viele Produkte sein. Zwei oder drei, die wirklich zu Ihrem Haar passen, bringen mehr als ein voller Badezimmerschrank. Wenn Sie unsicher sind, fragen Sie beim nächsten Termin einfach nach.

Haarpflege im Herbst für jeden Haartyp

Nicht jedes Haar reagiert gleich auf Kälte und Heizungsluft. Hier ein kurzer Überblick, worauf Sie je nach Haartyp achten sollten.

Feines Haar

Feines Haar wird durch reichhaltige Produkte schnell schwer und verliert an Volumen. Greifen Sie deshalb zu leichten Spülungen und verwenden Sie Haarmasken nur in den Spitzen.

Ein Volumen-Shampoo und das Föhnen über Kopf helfen, damit das Haar trotz Mütze nicht platt wirkt.

Lockiges und welliges Haar

Locken sind von Natur aus trockener, weil die natürlichen Öle der Kopfhaut die Längen schlechter erreichen. Im Herbst brauchen sie deshalb besonders viel Feuchtigkeit.

Pflegende Leave-in-Produkte, ein Diffusor beim Föhnen und Haargummis aus Stoff schützen die Locken und halten sie in Form.

Gefärbtes und blondiertes Haar

Coloriertes Haar ist empfindlicher, weil die Farbe die Haarstruktur schon beansprucht hat. Kälte und trockene Luft machen das oft noch spürbarer.

Farbschützende Shampoos, regelmäßige Masken und Hitzeschutz sind hier besonders wichtig. So hält die Farbe länger und das Haar bricht weniger.

Langes Haar

Bei langem Haar sind die Spitzen oft schon einige Jahre alt und haben entsprechend viel mitgemacht. Ein Tropfen Haaröl in die Spitzen und ein regelmäßiger Schnitt machen hier den größten Unterschied.

Unter Schal und Jacke tragen Sie lange Haare am besten locker zusammengebunden, damit sie nicht ständig am Stoff reiben.

Tipp: Sie wissen nicht genau, welcher Haartyp Sie sind? In einer kostenlosen Beratung schauen wir uns Ihr Haar an und besprechen mit Ihnen, wie Ihre Haarpflege im Herbst aussehen kann.

Häufige Fragen

Wie oft sollte ich meine Haare im Herbst waschen?

Das hängt von Ihrem Haartyp und Ihrer Kopfhaut ab. Viele kommen gut damit zurecht, die Haare zwei bis drei Mal pro Woche zu waschen. Wichtig ist ein mildes Shampoo und lauwarmes Wasser.

Kalte Luft draußen und trockene Heizungsluft drinnen entziehen dem Haar Feuchtigkeit. Dazu kommen Schäden aus dem Sommer. Eine reichhaltigere Haarpflege im Herbst gleicht das wieder aus.

Ja, eine Mütze schützt das Haar vor Wind und Kälte. Am besten wählen Sie ein Modell mit Seiden- oder Satinfutter, damit die Haare nicht aufgeraut werden und weniger elektrisieren.

Fazit: Haarpflege im Herbst im Überblick

Haarpflege im Herbst ist kein großer Aufwand. Lauwarm waschen, die Längen gut pflegen, die Spitzen schneiden lassen und das Haar vor Wind und Heizungsluft schützen. Damit ist schon viel gewonnen.

Wenn Sie sich eine persönliche Einschätzung wünschen, beraten wir Sie gerne in der LS Beauty Residenz bei Augsburg. Hier können Sie Ihren Termin buchen.

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